Unsere 9 neusten Uhren
Bei der vorliegenden Omega „Aviator“ handelt es sich um eine ausgesprochen seltene Fliegeruhr aus der frühen Zeit der Armbanduhren. Sie darf als eine Pionierin der sogenannten „Tool Watches“ betrachtet werden. Die Referenz CK 700 entstand in einer Periode, in der Omega seine Erfahrungen in der Entwicklung präziser Uhren zunehmend auch für die Anwendung in der damals noch jungen Luftfahrt nutzte.
Ihr sachliches Erscheinungsbild folgt ganz dem Zweck einer Fliegeruhr: optimale Ablesbarkeit, Drehlunette und robuste Konstruktion. Das Gehäuse erinnert noch deutlich an klassische Taschenuhren. Charakteristisch ist die grosse, weit abstehende Krone, die dem Piloten die Bedienung auch mit Fliegerhandschuhen ermöglichte.
Besonders bemerkenswert ist das tiefschwarze Email-Zifferblatt, das die Zeit unbeschädigt überstanden hat. Email-Zifferblätter sind sehr empfindlich und können bei Stössen oder Schlägen leicht brechen, weshalb perfekt erhaltene Exemplare selten sind. Die tiefschwarze, glasartige Oberfläche bildet einen charakteristischen Kontrast zu den hellen, mit Leuchtmasse versehenen Ziffern und Zeigern und verleiht der Uhr ihre unverwechselbare Erscheinung.
Angetrieben wird die Uhr vom Handaufzugskaliber 35,5 S-T1, welches durch ein robustes Stahlgehäuse geschützt wird, das für diese frühe Ausführung über einen bemerkenswerten verschraubten Gehäuseboden verfügt.
Die Referenz CK 700 gehört heute zu den seltenen Omega-Fliegeruhren. Die ursprüngliche Produktion wird auf rund 200 Exemplare geschätzt, von denen nur wenige erhalten geblieben sind. Dieses Exemplar ist somit ein seltenes Zeugnis der frühen Fliegeruhren überhaupt.
Technische Angaben:
Aufzug: Handaufzug
Baujahr: ca. 1935
Referenz: CK 700
Gehäuse: Stahl
Kaliber: 35,5 S-T1
Grösse: 41.2mm
Lagernummer: 2509004
Bei der vorliegenden Patek Philippe handelt es sich um die legendäre Referenz 570, eine der charakteristischsten grossen Calatrava-Modelle ihrer Zeit. Die Referenz 570 wurde 1938 eingeführt und war mit einem Durchmesser von rund 35 mm für die damalige Zeit aussergewöhnlich gross. Sie wurde bis in die frühen 1970er Jahre gefertigt und entwickelte sich zu einem wichtigen Klassiker innerhalb der Patek Philippe Geschichte.
Das vorliegende Exemplar wurde 1957 gefertigt und gemäss Stammbuch-auszug am 25. November 1958 verkauft. Besonders bemerkenswert ist das Gehäuse aus 18 Karat Weissgold, da diese Ausführung im Vergleich zu den zahlreichen Exemplaren in Gelbgold deutlich seltener anzutreffen ist. Die Uhr besitzt ein elegantes, versilbertes Zifferblatt mit aufgesetzten geraden Indexen und zentraler Sekunde. Das harmonisch proportionierte Gehäuse mit den charakteristisch geschwungenen Bandanstössen verleiht der Uhr trotz ihrer für die Zeit grosszügigen 35,4 mm eine ausgesprochen ausgewogene Erscheinung.
Im Innern arbeitet das Handaufzugskaliber 27 SC mit 18 Steinen und Genfer Punze. Das Kaliber 27 SC wurde bei der Referenz 570 ab etwa 1950 eingesetzt und löste das frühere Kaliber 12 SC für die Ausführung mit Zentralsekunde ab.
Abgerundet wird dieses besondere Exemplar durch ein Lederband mit 18-karätiger Patek Philippe Dornschliesse aus Weissgold.
Technische Angaben:
Aufzug: Handaufzug
Baujahr: Prod. 57; 25.11.57
Referenz: 570
Gehäuse: 18ct. Weissgold
Kaliber: 27 SC
Grösse: 35.4 mm
Lagernummer: 2511010
Die Patek Philippe Referenz 130 zählt zu den bedeutesten Vintage Chronographen der Genfer Manufaktur. 1934 vorgestellt, war sie der erste Patek Philippe Armbandchronograph, der mit einer individuellen Referenznummer versehen wurde. Mit ihren ausgewogenen, von der simplen Calatrava-Referenz 96 inspirierten Proportionen und der konkav gewölbten Lünette wurde die Referenz 130 zu einem stilprägenden Klassiker der Marke.
Die Produktion erstreckte sich über rund drei Jahrzehnte, von 1934 bis 1964. Über diesen langen Zeitraum entstanden nach heutigem Forschungsstand lediglich etwa 1’500 Exemplare in sämtlichen Gehäusevarianten – eine aussergewöhnlich geringe Zahl für ein Serienmodell. Laut Archivauszug wurde die vorliegende Uhr 1941 produziert und am 11. Februar 1942 verkauft.
Die Brücken des Kalibers 13’’’ sind mit Genfer Streifen dekoriert, während die Kanten sorgfältig angliert und poliert sind. Schrauben und Stahlteile sind fein ausgearbeitet und teilweise poliert bzw. gebläut. Die aufwendige Finissierung des Uhrwerks unterstreicht den hohen Anspruch von Patek Philippe an handwerkliche Qualität und ästhetische Vollendung und steht exemplarisch für jene Detailverliebtheit, die den Ruf der Manufaktur bis heute prägt.
Die grosse Vielfalt an Zifferblattgestaltungen und dessen Zustand macht heute jede Referenz 130 zu einem individuellen Zeugnis der goldenen Ära der Genfer Uhrmacherkunst. Die vorliegende Version verfügt über ein versilbertes Zifferblatt mit emaillierter Schrift, Tachymeteranzeige und aufgesetzten Stundenindizes. Bei 12 und 6 Uhr wurden römische Ziffern gewählt. Für eine optimale Ablesbarkeit sind die Chronographenzeiger aus gebläutem Stahl gefertigt und heben sich dadurch von den übrigen Zeigern ab.
Technische Angaben:
Aufzug: Handaufzug
Baujahr: 1941, Verk. 11.02.1942
Referenz: 130
Gehäuse: 18ct. Gelbgold
Kaliber: 13’’’
Grösse: 33 mm
Lagernummer: K2606001
Diese Jaeger-LeCoultre aus der wohl bekanntesten Modellinie der Uhrenmanufaktur besteht aus einem drehbaren Gehäuse aus Stahl, dessen Rückseite wie ursprünglich gedacht eine polierte, nicht gravierte Fläche aufweist. Das Zentrum des klassischen Zifferblattes ist mit einem feinen, vertikalen Guillochemuster verziert. Die Stunden sind an schwarzen, arabischen Ziffern abzulesen.
Die vorliegende Uhr kommt mit der Box und dem originalen Zubehör. Sie wurde am 22.4.14 bei Jacot Horlogerie in Le Sentier verkauft.
Anfang der 1930er Jahre wurde die Reverso als Modell eingeführt, welches robust genug ist, um den Polospielen der Offiziere der British Army in Indien standzuhalten. Durch Wenden des Gehäuses verbirgt sich das Zifferblatt und wird damit vollständig vor möglichen Stössen mit den Poloschlägern geschützt. Das Modell, das noch heute Stilelemente des Art Déco aufweist, wurde zu einem echten Klassiker und ist bis heute sehr beliebt.
Technische Angaben:
Aufzug: Handaufzug
Baujahr: 22.04.14 (Le Sentier)
Referenz: 277.8.62 / Q2788520
Gehäuse: Stahl
Kaliber: 822
Grösse: 46.5 x 27.3 mm
Lagernummer: 2602005
Dieser seltene Omega Chronometer in 18ct. Roségold zeichnet sich durch ihr zeitloses, klassisches Design aus und ist in einem äusserst guten Zustand erhalten. Der Stundenreif wird durch einen anderen Schliff mit polierten Rändern hervorgehoben, was einen spannenden Lichteffekt ergibt. Die besonderen, rotgoldenen Stundenindexe sind aufgesetzt. Ein feines Fadenkreuz vollendet das symmetrische Design. Der gebläute Sekundenzeiger ergänzt perfekt das elegante Design und ermöglicht eine gute Ablesbarkeit.
Mit einem Durchmesser von 32.8mm passt diese Uhr als elegantes Schmuckstück an jedes feine Handgelenk.
Das Manufaktur Kaliber 30 T2 SC RG mit Zentrumssekunde ist eine modifizierte und veredelte Version des Kalibers 30 T2 SC, wobei „RG“ für „Régulateur“ steht. Es wurde speziell für die edelsten Uhren von Omega produziert und unter strengen Bedingungen des COSC (contrôle officiel suisse des chronomètres) geprüft und zertifiziert. Dank der Zertifizierung duften die Zeitmesser offiziell als „Chronomètre“ bezeichnet werden, was auf dem Zifferblatt vermerkt ist. Dies war in den 40er Jahren noch eine Seltenheit bei Omega.
Technische Angaben:
Aufzug: Handaufzug
Baujahr: ca. 1943
Referenz: 2365 (?)
Gehäuse: 18ct. Roségold
Kaliber: 30 T2 SC RG
Grösse: 32.8 mm
Lagernummer: 2412007
Diese Longines zeichnet sich durch das sensationelle dreifarbige Zifferblatt mit Telemeter in rot und Tachymeter in blau aus. Die Grundplatte des Zifferblattes ist versilbert und mit einem Sonnenschliff versehen, was die nach Aussen verlaufende, feine Struktur erzeugt. Ebenso beeindruckend ist der fast makellose Zustand der kompletten Uhr. Die Krone ist mit dem Schriftzug der Manufaktur beschriftet. Die Uhr ist in eine Gehäuse in 18ct. Rotgold verbaut, welches einen Durchmesser von 36 mm beträgt.
Das verbaute Kaliber 30CH ist der Nachfolger des 1936 patentierten Manufakturwerkes 13ZN mit Flyback Funktion. Diese wurde nach ihrer Einführung in den 1930er Jahren insbesondere von Piloten geschätzt, die im Cockpit – etwa bei einem Blindflug – schnell und unkompliziert neue Zählvorgänge auslösen können mussten. Die Verarbeitung sowie die Qualität des Manufakturwerkes 30CH ist ebenbürtig mit Patek Philippe aus dieser Zeit. Diese Longines verfügt über keine Dichtungen, weswegen in der Nähe von Wasser grosse Vorsicht geboten ist.
Laut Archivauszug von Longines wurde die Uhr am 13.5.1966 bei Binda in Italien ausgeliefert.
Technische Angaben:
Aufzug: Handaufzug
Baujahr: 13.5.1966 (Italien)
Referenz: 7414 6 1
Gehäuse: 18ct. Rotgold
Kaliber: 30 CH
Grösse: 36 mm
Lagernummer: 2312008
Der Jahreskalender von Patek Philippe Referenz 5396G-011 verbindet das klassische Calatrava-Design mit einer der wichtigsten Erfindungen von Patek Philippe – dem Jahreskalender, der nur einmal pro Jahr (am 1. März) korrigiert werden muss. Er gilt als einer der elegantesten Jahreskalender und überzeugt mit seinem übersichtlichen, harmonischen Design und wird am Handgelenk zum edlen Schmuckstück seines Trägers.
Die Uhr bietet den Jahreskalender, den Wochentag, den Monat, das Datum, die Mondphase, die 24-Stunden- und die Sekunden- Anzeige.
Auf das silber-weisse Zifferblatt sind vierflächige Indexen aus Weissgold appliziert. Die breiten Dauphin-Zeiger sorgen für eine gute Ablesbarkeit. Das klassisch geformte Gehäuse ist aus 18 ct. Weissgold gefertigt. Durch den Sichtboden kann das gewohnt hochwertig verarbeitete Werk bewundert werden.
Die Uhr wurde laut der originalen Garantie am 8. Juni 2012 bei Gobbi in Milano, Italien verkauft. Zur Uhr kommt ausserdem die Box und die originale Schliesse in 18ct. Weissgold.
Technische Angaben:
Aufzug: Automatik
Baujahr: 8. Juni 2012 (Italien)
Referenz: 5396G-011
Gehäuse: 18ct. Weissgold
Kaliber: 324 S QA LU 24H
Grösse: 38.5 mm
Lagernummer: 2509005
Die arabischen Ziffern sowie sämtliche Details des Zifferblatts sind kunstvoll emailliert – ein aufwändiges Verfahren, das höchste Präzision und handwerkliches Können erfordert. Bei 6-Uhr kann, an der schön gestalteten kleinen Sekunde, dieselbe abgelesen werden. Typisch für Uhren aus den 30er-Jahren ist die Kombination verschiedener geometrischer Formen wie Rechtecke und Kreise. Diese Charakteristik zog sich durch den damaligen Stil des Art Déco und ist bei der vorliegenden Uhr -besonders an der kleinen Sekunde - schön zu sehen. Die markanten Zeiger wurden unter hoher Hitze gebläut.
Das Manufakturwerk T17 wird durch ein Übergehäuse vor Staub geschützt, mit dem das Uhrwerk in den Gehäuseboden eingesetzt wird. Aufgrund des Alters ist die Uhr noch nicht stossgesichert und nicht wasserdicht, weshalb sie mit Vorsicht getragen werden muss.
Technische Angaben:
Aufzug: Handaufzug
Baujahr: ca. 1938
Referenz: -
Gehäuse: Stahl
Kaliber: T17
Grösse: 28.8 x 20.2 mm
Lagernummer: 2409006
Diese äusserst gut erhaltene 14ct. Gelbgold Omega verfügt über ein versilbertes Zifferblatt mit aufgesetzten Stabindexen und einem aufgesetzten Omega Logo. Es ist mit einem Sonnenschliff versehen, was ihm den samtigen Glanz verleiht. Bei sechs Uhr kann an einem feinen Fadenkreuz die Sekunde abgelesen werden.
Das rot vergoldete Manufakturwerk Kaliber 268 ist mit einer gebläuten Breguet Spirale versehen, was auf den hohen Qualitätsstandard des Uhrwerkes hinweist. Dank der Stosssicherung der Unruh ist das Omegawerk bereits auf dem heutigen Stand der Technik.
Technische Angaben:
Aufzug: Handaufzug
Baujahr: 1961
Referenz: 14715 61
Gehäuse: 14ct. Gelbgold
Kaliber: 268
Grösse: 34.3 mm
Lagernummer: 2504012